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Krafttraining mit Personaltrainer Raik Schmidt in Wiesbaden: Athlet greift die Langhantel zum Kreuzheben
Muskelaufbau mit Raik Schmidt in Wiesbaden: Bizepscurl mit einer Hantelscheibe

Die wichtigsten Fragen und Antworten

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Für die meisten Ziele sind zwei bis drei Einheiten pro Woche ein guter Rahmen, weil zwischen den Reizen genug Zeit zur Erholung bleibt. Entscheidend ist weniger die einzelne Woche als die Regelmäßigkeit über Monate. Zwei Einheiten, die dauerhaft stattfinden, bringen mehr als fünf geplante, von denen drei ausfallen.

Sichtbare Veränderungen zeigen sich meist nach acht bis zwölf Wochen regelmäßigen Trainings. In den ersten Wochen verbessert sich vor allem die Ansteuerung der Muskulatur, man wird also stärker, ohne sichtbar größer zu werden. Tempo und Ausmaß hängen von Alter, Geschlecht, Ernährung, Schlaf und Ausgangslage ab.

Meist liegt es an der Energiebilanz: Training allein verbrennt weniger Kalorien als viele annehmen, und der Mehrbedarf wird oft unbewusst über die Ernährung ausgeglichen. Dazu kommen Wassereinlagerungen zu Beginn und aufgebaute Muskelmasse, die das Gewicht auf der Waage stabil halten, obwohl der Körperfettanteil sinkt. Deshalb ist die Körperfettmessung aussagekräftiger als das Gewicht.

Funktionelles Training übt Bewegungen statt einzelner Muskeln: Ziehen, Drücken, Beugen, Rotieren und Tragen. Dabei arbeiten mehrere Gelenke und Muskelgruppen zusammen, wie im Alltag auch. Der Nutzen zeigt sich außerhalb des Trainings, etwa beim Treppensteigen, Heben oder Tragen.

Nur eingeschränkt. HIIT arbeitet mit sehr hohen Belastungsspitzen, was eine saubere Technik und eine belastbare Grundlagenausdauer voraussetzt. Einsteiger fahren besser damit, erst einige Wochen moderat zu trainieren und HIIT anschließend in kurzen Intervallen einzubauen.

Nach einem intensiven Krafttraining braucht eine Muskelgruppe etwa 24 bis 72 Stunden, bis sie wieder voll belastbar ist. Große Muskelgruppen und sehr harte Einheiten liegen am oberen Ende. In der Zwischenzeit sind lockere Bewegung, Spaziergänge oder Mobilisation sinnvoller als vollständige Ruhe.

Ja, und mit den Jahren wird es sogar wichtiger. Ab etwa 50 baut der Körper ohne gezielten Reiz kontinuierlich Muskelmasse ab, was Kraft, Gleichgewicht und Sicherheit im Alltag betrifft. Krafttraining wirkt diesem Verlust entgegen, Muskeln lassen sich auch jenseits der 70 noch aufbauen.

Ja, allerdings braucht das Zeit und Regelmäßigkeit. Beweglichkeit verbessert sich vor allem durch wiederholte Reize über Wochen, nicht durch eine einzelne lange Dehneinheit. Wirksam sind mehrere kurze Einheiten pro Woche, in denen die Position ruhig gehalten wird.

Am meisten hilft, die Sitzposition regelmäßig zu unterbrechen: aufstehen, ein paar Schritte gehen, Schultern und Hüfte bewegen. Dazu kommt gezieltes Kräftigen von Rumpf, Rücken und Gesäß, weil ein stabiler Rumpf die Wirbelsäule entlastet. Ein neuer Bürostuhl ersetzt diese Bewegung nicht.

Der Zeitpunkt hängt von Art und Schwere der Verletzung ab und gehört mit dem behandelnden Arzt oder der Physiotherapie abgestimmt. Der Wiedereinstieg beginnt in der Regel mit kontrollierten Bewegungen und geringer Last, bevor Umfang und Gewicht schrittweise steigen. Training gegen akute Schmerzen ist keine gute Idee.